Motorrad vs Auto

Honda Fireblade vs. Audi R8, im Duell (180 gegen 525 PS)

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Wer ist das schnellere Fahrzeug, Auto oder Motorrad! Zumindest auf der Öffentlichen Straße sollte es eigentlich meistens eindeutig sein. Immer wieder trifft man als Biker auf der Straße (meist mit sportlicheren Bikes) auf Autofahrer die unbedingt herausfinden müssen ob sie mit ihren vierräderigen Gehhilfen schneller auf der Straße kriechen können als ein Motorrad davon fliegen kann. Wir sprechen hier von Sportwagenfahrern die ihre Kisten meist nicht einmal von der Ampel vernünftig wegbekommen (quietschende Reifen) sowie GTI-Fahrer oder diese Unterbodenbeleuchteten  ’’Fast and Furious-Autos-Nachäffer’’ welche wohl ihr Gehirn nie mit ins Auto nehmen. Diese Leute sollten sich den nachstehenden Film ansehen. Vielleicht verschonen sie uns dann an der nächsten Kreuzung mit ihren lächerlichen Gasstößen welche ja in der Tat eher peinlich anstatt cool wirken. Wenn es denn dann los geht machen sie mehr krach als dass sie vom Fleck kommen, voll cool man.
 

 

Nun aber mal Ernsthaft, ein Auto, oder besser gesagt ein reinrassiger Sportwagen hat eigentlich nur auf der Bremse  und in einigen Kurven (je nach Charakteristik) etwas gegen eine Tausender entgegenzusetzen. Allein die Beschleunigungswerte eines modernen Tausenders würden ausreichen um fast jeden Sportwagen  auf der Strecke alt aussehen zu lassen. Das liegt vor allen am unerreichten Leistungsgewicht welches von keinem anderen Fahrzeug auf der Straße erreicht wird. Im Schnitt sind es 1.5 kg was eine Tausender pro PS beschleunigen muss. In 3 Sekunden von 0 auf 100kmh oder 7-8 Sekunden von 0 auf 200kmh ist in dieser Klasse schon fast die Regel. Zum Vergleich, ein Supersportwagen braucht ungefähr ewige 13 Sekunden um aus dem Stand auf Tempo 200 zu kommen.
Das fahren eines  Supersportlers artet in richtig harte Arbeit aus. Ab circa 250kmh muss der Fahrer gegen einen Orkan ankämpfen und dabei sollte er noch einen klaren Kopf behalten um zum Beispiel den richtigen Bremspunkt zu finden. Im Auto hingegen kann man bei Tempo 300 fast noch entspannen, die Landschaft genießen und noch ein Kaffekränzchen machen  (Vergleich: Autofahrer sollten mal bei Tempo 200 ihren Arm aus dem Fenster halten). Richtig viel Kraft- und Körpereinsatz verlangt dann auch noch das zügige Kurvenfahren. Gleichzeitig verlangt diese geballte Power der Supersportmaschine ein sensibles Händchen für Gas, Kupplung und Bremse. Denn während man im Auto durch allerlei elektronischen Fahrhilfen wie zum Beispiel  ABS,EPS, TC oder ESP, DTC, FDC wie es auch genannt wird einfach nur Gas geben und bremsen muss gibt es bei den Sportbikes bis jetzt eher selten bis garnicht diese helferlein.
Einfacher kann man sagen dass ein Auto bei einem Gewicht um die 1600 kg circa 900-1000 PS haben müsste um mit einer modernen Tausender (Basis  von der Stange) mit halten zu können.  Eine bekannte Zeitschrift schrieb zu einem Vergleich einmal: Ein 500PS Supersportwagen (Lamborghini, Porsche, Ferrari) wirkt im Vergleich zu einer Supersport-Tausender wie ein zahmes Kälbchen.
 

Im Übrigen ist das nicht der einzige Test denen sich die zwei  Fahrzeugkategorien unterziehen mussten. Zum Beispiel wurde auch eine KTM gegen einen Audi A8 und eine MV Augusta gegen einen Lamborghini losgelassen. Beide Male war das Bike der Sieger, noch Fragen?

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© Dessauer Biker 2009,  letzte Aktualisierung am 01.03.2011

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